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Dürfen Hunde Äpfel essen?

dürfen hunde äpfel essen

Du willst wissen, ob Hunde Äpfel essen dürfen, ob jeder Hund Apfel essen darf und ob sie gut für die Gesundheit deines Hundes sind?

In diesem Beitrag liest du alles, was du zum Thema Hund und Apfel wissen musst, z.b. wie Äpfel am besten verfüttert werden, was dabei zu beachten ist und wie viel Apfel ein Hund überhaupt essen darf.

Wenn du keine Zeit, oder Lust hast den ganzen Artikel zu lesen, dann schau dir am Ende der Seite die Zusammenfassung an, oder springe mit dem Inhaltsverzeichnis zum entsprechenden Punkt.

Viel Spaß!

1. Dürfen Hunde Äpfel essen?

dürfen hunde äpfel essen

Ja, Hunde dürfen Äpfel essen, denn sie sind voll mit Vitaminen und Mineralien, die für den Hund sehr gut sind. Außerdem ist Pektin vorhanden, ein nicht verdaulicher Ballaststoff, der zur gesunden Darmflora beiträgt und die Verdauung begünstigt.

Äpfel können auch bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt werden, die dein Hund haben könnte.


2. Darf jeder Hund Äpfel essen?

Normalerweise darf jeder Hund Äpfel essen, aber es können von Hund zu Hund verschiedene Allergien oder Unverträglichkeiten auftreten.

Allergien können sich äußern durch:

  • Vermehrtes schmatzen oder schlucken
  • Übermäßiges Jucken
  • Ausschlag
  • Atemnot
  • Erbrechen
  • Niesen

Wenn bei deinem Hund die genannten Symptome auftreten, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.


3. Wie viel Apfel darf ein Hund essen?

wie viel apfel darf ein hund essen

Äpfel können auf den Hund abführend wirken und enthalten außerdem Zucker, deshalb gilt folgende Tagesempfehlung:

  • kleine Hunde: ca. ¼ Apfel
  • mittelgroße Hunde: ¼ – ½ Apfel
  • große Hunde: ½ – 1 Apfel

Teste dich langsam an die richtige Menge ran, sollte dein Hund weichen Kot oder Durchfall bekommen, gibst du ihm beim nächsten Mal weniger.


4. Wie wirken sich Äpfel auf deinen Hund aus?

Der hohe Gehalt an Ballaststoffen hat einen positiven Effekt auf die Verdauung des Hundes und sättigt ihn länger.

Die Antioxidantien im Apfel sind gut für die Verhütung von Krankheiten im steigenden Alter, wie z.b. Tumore, Arteriosklerose (eine Arterienverkalkung), oder altersbedingter Immunsuppression (dabei wird das Immunsystem unterdrückt).

Äpfel sind auch gut für die Zahnhygiene deines Hundes, denn die harte Struktur kann Futterreste an den Zähnen entfernen.

Das enthaltene Pektin kann sehr viel Flüssigkeit binden und quillt dabei auf, das geschieht im Hundemagen, fördert dabei die Verdauung und reinigt den Darm.

Zu viel Apfel wirkt auf deinen Hund jedoch abführend, deshalb solltest du genau prüfen wie viel Apfel dein Hund isst.


5. Wie verfütter ich meinem Hund Apfel?

Beim Füttern von Äpfeln gibt es einige Sachen zu beachten:

Kerngehäuse entfernen

wie verfütter ich meinem hund apfel

Die Kerne enthalten Amygdalin, das wird beim Zerkauen im Körper zu Blausäure umgewandelt und kann giftig für deinen Hund sein.

Am Kerngehäuse könnte sich deine Fellnase auch verschlucken, das führt im schlimmsten Fall zum Ersticken.

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du also alle Kerne aus dem Apfel entfernen, bevor dein Hund ihn verschlingt.

Schale am Apfel lassen

schale am apfel lassen

Wir empfehlen dir, die Schale beim Füttern am Apfel zu lassen, da sie den Großteil der Vitamine enthält und gleichzeitig mehr als die Hälfte der Ballaststoffe.

Denke daran den Apfel gründlich mit warmem Wasser abzuwaschen bevor du ihn deinem Hund gibst, dadurch wird ein großer Teil der Pestizide entfernt.

Du solltest beachten, dass Bio-Äpfel weniger Pestizide als normale Äpfel enthalten.

Ähnlich wie den Apfel kannst du auch dir Birne verfüttern, dort musst du aber ein paar andere Sachen beachten. Schau dir den Beitrag „Dürfen Hunde Birne essen“ am besten auch an.

Dürfen Hunde ganze Äpfel essen?

Solange du die Kerne ausstichst, kannst du deinem Hund auch ganze Äpfel geben.

Äpfel als Leckerli

Du kannst zur Abwechslung die normalen Leckerlis deines Hundes auch mal mit einem Apfel austauschen, das ist nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch noch gesund und kalorienarm.

Wenn dein Hund zu viel auf den Rippen hat, kann das die Diät unterstützen, da Apfel weniger Kalorien enthält als herkömmliche Leckerli.

Dürfen Welpen Apfel essen?

Ja, Äpfel sind auch für Welpen kein Problem, du solltest ihn aber klein reiben, denn dann kann er besser verdaut werden.

Denke dran deinem Welpen nicht zu viel Apfel zu füttern, da er sonst Verdauungsprobleme und Durchfall bekommen könnte. Bei einem kleinen Hund geht das deutlich schneller als bei einem großen.

Wenn dein Vierbeiner größer wird, kannst du mehr Apfel verfüttern und ihn auch in kleinen Stücken lassen.

Rohe Äpfel in der Natur

rohe äpfel in der natur

Wenn du mit deinem Hund herausgehst, solltest du aufpassen, dass er keine Äpfel vom Boden ist, denn diese könnten nicht reif, oder sogar gammelig sein. Zusätzlich sind in diesen Äpfeln noch die Kerne vorhanden.

Hier ist es wichtig deinen Hund gut erzogen zu haben, damit er auch hört, wenn du ihm verbietest etwas vom Boden zu essen. Schau dir dafür diesen Artikel zur Hundeerziehung an.


6. Bei welchen Beschwerden können Äpfel helfen?

bei welchen beschwerden können äpfel helfen

Äpfel können deinem Hund bei einer Vielzahl von Beschwerden helfen, dazu gehören:

Durchfall und Verstopfung:

Ein ungeschälter, geriebener Apfel hilft bei Durchfall, denn das enthaltene Pektin bindet Wasser und sorgt dafür, dass die Stuhlkonsistenz fester wird.

Willst du wissen, was zu tun ist, wenn dein Hund an Durchfall leidet? Dann schau dir diesen hilfreichen Beitrag von Dr. Hölter an!

Außerdem kann ein gekochter Apfel bei Verstopfung helfen, da er eine stuhllockernde Wirkung hat.

Stärkung der Darmflora/ Darmsanierung

Das im Apfel enthaltene Pektin kann vom Darm nicht verdaut werden, aber es ist ein wertvolles Nahrungsmittel für gute Darmbakterien und fördert deren Wachstum, was für die Gesundheit des Hundes sehr gut ist.

Am besten kann dein Hund die Pektine aufnehmen, wenn der Apfel klein geraspelt, püriert, oder auch gedünstet ist.

Entgiftung

Durch die Stärkung der Darmflora wird die Aufnahme von Giftstoffen verringert, dadurch gelangen auch weniger in die Blutbahn.

Pektin kann zusätzlich Gift- und Schadstoffe an sich binden, diese werden dann einfach mit ausgeschieden.

Auch hier am besten den Apfel klein raspeln, pürieren, oder dünsten, um eine optimale Pektinaufnahme zu erreichen.

Hautprobleme

Egal ob zur Vorbeugung von Flohbefall, bei Juckreiz, oder Pilzbefall, Apfelessig ist ein wahrer Allrounder, denn er wirkt desinfizierend, tötet Pilze ab und lindert den Juckreiz.

Du fragst dich wie Apfelessig anzuwenden ist? Ganz einfach:

  • Mische ein Teil Apfelessig mit zwei Teilen Wasser
  • Spüle das Fell deines Vierbeiners mit der Mischung aus

Oder,

  • Reibe die Mischung direkt auf befallene Hautpartien

Mundgeruch

Insbesondere wenn dein Hund unterwegs etwas Stinkendes gefressen hat, kann frisches Obst und insbesondere der Apfel, eine schnelle Hilfe sein.

Hilfe bei einer läufigen Hündin

Wenn deine Hündin läufig ist, kannst du ihr zweimal am Tag einen Löffel Apfelessig ins Futter geben.

Der Essig neutralisiert Gerüche und so kannst du spazieren gehen ohne, dass Rüden auf dumme Gedanken kommen.


7. Äpfel für die Gebissreinigung

Fruchtsäuren im Apfel können Bakterien im Mundraum abtöten und so schlechten Zähnen entgegenwirken, außerdem verringern sie die Ablagerung von Zahnbelag.

Versuche also deinem treuen Begleiter ab und zu ein Stück Apfel zu geben.


8. Wobei kann Apfelessig helfen?

wobei kann apfelessig helfen
  • Hautausschlägen, Hautirritationen
  • Infektionen
  • Einer gesunden Verdauung
  • Haut und Fellpflege
  • Läufigkeit
  • Zahnpflege

Wenn du Apfelessig bei deinem Hund verwendest, ist es wichtig, dass du nicht zu viel nimmst, oder an empfindliche Stellen kommst.

Wenn du mehr über Apfelessig beim Hund lesen willst, schau dir doch mal diesen Beitrag von Focus an.


9. Zusammenfassung

  • Hunde dürfen Äpfel essen
  • Du solltest auf Allergien und Unverträglichkeiten achten
  • Die maximale Menge der gefütterten Äpfel hängt von der Größe deines Hundes ab
  • Äpfel können gut für die Darmflora sein und haben viele positive Aspekte
  • Du solltest die Kerne aus dem Apfel entfernen, da sie unter Umständen giftig sind und dein Hund sich daran verschlucken könnte
  • Die Schale sollte am Apfel bleiben, da sie die meisten Vitamine und Ballaststoffe enthält
  • Äpfel können bei verschiedenen Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung helfen

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